Utopia at Night

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Oh, was ich noch ganz vergessen habe:

Was würdet ihr eigentlich von einem Umzug von Forumieren …

Kommentare: 11
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Fr 06 Mai 2011, 16:58 von Rose Tyler
Hallo ihr Lieben,

wie ihr seht, steht es im Moment wieder ( oder immer noch ) nicht allzu gut um …

Kommentare: 4
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 Lucius Malfoy

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Lucius Malfoy

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BeitragThema: Lucius Malfoy    Di 07 Dez 2010, 19:44

Name:

Lucius Abraxas Malfoy

Namensbedeutung:

Malfoy = Der Name hat eindeutig normannische Wurzeln. Er bedeutet wohl so etwas wie „schlechtes Schicksal“ übersetzt – irgendwie bezeichnend.

Lucius = Der Name stammt aus dem Lateinischen und leitet sich von dem Wort Lux = Licht ab. Genau genommen bedeutet er: der Strahlende, der bei Tagesanbruch Geborene.

Als Zweitnamen trägt er noch Abraxas – den Namen seines Vaters. Spitzname wäre „Luc“ – aber den dürfen nur wirklich „Auserwählte“ benutzen.

Alter:

42 Jahre

Geburtsort/planet:

Lucius’ Landsitz Malfoy Manor befindet sich in England, Wiltshire – irgendwo zwischen Salisbury u. Stonehenge gelegen. Planet: Erde – selbstredend

Familie:

Vater: Abraxas Malfoy //Zauberer - verstorben


Mutter: Anais Malfoy, geb. Ravington // Hexe – verstorben

Ehefrau: Narcissa „Cissy“ Malfoy, geb. Black // Hexe // 41 Jahre


Sohn: Draco Malfoy // 17 Jahre // Zauberer sozusagen „Todesser-Azubi“ und Schüler in Hogwarts (natürlich Slytherin)


Schwägerin: Bellatrix „Bella“ Lestrange, geb. Black // 45 Jahre // Hexe und Todesserin (aus Leidenschaft)

Rasse:

Mensch (Zauberer, mit einem nicht zu übersehenden Hang zu schwarzer Magie)

Beruf:

Zählt Zauberer als Beruf ? Oder Todesser..? SO gesehen hat Lucius keinen Beruf erlernt. Er war nur Zeit seines Lebens immer „Sohn“ – meint Erbe eines mehr als stattlichen Vermögens. Jedoch stolziert und intrigiert er regelmäßig im Zaubereinministerium herum – was wohl allerdings mehr unter Hobby läuft.


Gesinnung:

Jetzt wird es etwas kompliziert. Grundsätzlich könnte man sagen: Lucius steht ausschließlich auf seiner eigenen Seite. Natürlich könnte man ihn als „böse“ bezeichnen, war er doch über Jahrzehnte überzeugter Anhänger des Dunklen Lords. Allerdings beginnt er in letzter Zeit mehr und mehr sowohl von diesem Mann, als auch dessen Ideologie abzufallen. Vielleicht könnte man ihn inzwischen als halbswegs neutral bezeichnen – und für einen Malfoy ist das schon viel...

Aussehen:

Ohne jetzt übertreiben zu wollen- aber Malfoy senior kann man durchaus als gutaussehenden Mann bezeichnen. Lucius hat eine ovale Gesichtsform und ansprechende, markante, manchmal vielleicht etwas hart wirkende männliche Züge. Etliche Damen aus der Oberschicht werfen ihm immer mal wieder bewundernde Blicke zu (nein – Cissy sieht das nicht gern).. Lucius Haut ist sehr hell –Narcissa vergleicht sie gern mit Schnee im Mondlicht. Malfoys Augenfarbe ist eigentlich grau – jedoch nuanciert die Farbe je nach Stimmung etwas. Sie können die Farbe der Sturmwolken haben und manchmal auch so kalt glitzern wie Eiskristall. Allerdings findet man auch recht oft ein amüsiertes, süffisantes Aufblitzen darin. Lucius Haar ist weißblond und ergießt sich in schimmernden Kaskaden über seine Schultern. Entweder trägt er es offen oder „klassisch“ im Nacken mit einem schwarzen Samtband zurückgebunden.

Lucius äußerlich in irgendeiner Form ergründen zu wollen, wird zwangsläufig fehl schlagen. Wie bereits gesagt, hat er seine Züge ziemlich gut unter Kontrolle. Um nicht zu sagen, er kann manchmal wirklich wie ein Eisklotz wirken.

Kann man einen Mann als eitel bezeichnen..? Auf Dracos Vater trifft das irgendwie zu. Er legt ziemlich viel Wert auf sein Äußeres. Eine perfekt sitzende, exquisite Garderobe, die seine Erscheinung noch entsprechend unterstreicht ist unverzichtbar für ihn. An Farben bevorzugt er schwarz, nachtblau, dunkles weinrot und –sowieso- slytheringrün.

Er ist etwa 1,80 m groß und eher drahtig, als muskulös. Dennoch – auch wenn Lucius ein verwöhnter Schnösel ist – wirkte er in keinster Art und Weise irgendwie „weich“, wie das bei anderen Reichen oft der Fall sein mag. Er bewegt sich sehr herrisch und selbstbewusst und wirkt auch entsprechend energisch. Eben ein Aristokrat durch und durch – man sieht es ihm einfach an.

Abschließend – dass Lucius als Todesser auf der Innenseite seines linken Unterarms das dunkle Mal trägt, braucht wohl nicht extra erwähnt werden.


Charakter:

Lucius ist in vielem so, wie er auch nach außen hin wirkt – kalt. Der Titel „Winterherz“ würde bestens zu ihm passen.. Mitgefühl ist für ihn so eine Sache, die unter „Zeitverschwendung“ läuft. Für ihn ist so etwas nur nerviges „Betroffenheitsgejammer“. Die Geschicke und das Schicksal anderer interessieren Lucius herzlich wenig. Sie interessieren ihn nur, wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit ihm verbunden sind. Womit klar wäre, dass Lucius ebenso berechnend, wie egoistisch ist.

Er ist auch überhaupt nicht der Typ, der Dinge dem Zufall überlässt. Er plant – soweit wie möglich – bis ins Detail. Und er versucht auch stets mögliche Risiken mit einzukalkulieren. „Improvisieren müssen“ hasst er wie die Pest. Lucius geht die Dinge gern planmäßig, zweckorientiert und logisch an. Leider hat er hier mitunter einen Hang zum Perfektionismus, der ziemlich nervtötend sein kann.

Auch in anderer Beziehung hat er diesen Hang. Lucius ist sehr anspruchsvoll, fordernd und absolut unnachgiebig. Das spürte schon sein Sohn während seiner Ausbildung in den dunklen Künsten. Und wenn man eine Sache gegen die Wand gefahren hat, sollte man sich tunlichst von ihm fernhalten. Versagen ist etwas, was Lucius zur Weißglut treiben kann. Und das, obwohl er sonst absolut beherrscht ist. Zugegeben – vielleicht denkt er inzwischen auch ein wenig anders darüber, seit er selbst „versagt“ hat...

Womit wir schon beim nächsten Punkt wären – große Gefühlausbrüche wird man bei Lucius (bis auf leicht unterschwelligen Jähzorn) nicht wirklich finden. Mitunter scheinen seine Züge wie aus Stein gemeißelt. Von ihm geht eine fast schon greifbare Kälte aus. Er hat sich absolut im Griff und man kann kaum erraten, was in ihm vorgeht. Dennoch – man sagt, die Augen seinen die Fenster zur Seele – und vollkommen gefeit ist auch Lucius davor nicht. Allerdings weiß er um seine „Schwäche“ (wofür er sich selbst verachtet) und vermeidet es aufgrund dessen meist, jemandem über längere Zeit in die Augen zu sehen. Sein Blick kann eine zeitlang distanziert und kühl wirken, doch werden sich alsbald Gefühle hineinschleichen – das ist einfach nur menschlich. Lucius möchte einfach nicht, dass man aufgrund seiner äußeren Regung auf sein inneres Fühlen schließen kann. Zugegeben – eine solche Maskerade ist auf Dauer sehr anstrengend und es ist nicht zu übersehen, dass sie auch sehr an Lucius’s Kräften zehrt. Jedoch ist das etwas, was er lieber ignoriert.

Wie man aus Obrigem schon schließen kann – überschwängliche Gefühle zeigen – egal in welche Richtung – ist für Lucius Schwäche und Risiko zugleich. Zeigt man etwas von sich, offenbart man etwas. Und davon sich zu offenbaren, hält Lucius gar nichts – das wirkt sich sogar bis in sein Privatleben aus. Er glaubt, dass es ihn angreifbar macht, wenn andere zuviel über sein Gefühlsleben wissen. Sicher – dieser Ansatz ist nicht gänzlich falsch, andererseits ist Lucius’s Entscheidung auch verdammt hart. Er teilt sich niemals jemandem mit, muss jede Entscheidung mit sich selbst ausmachen. Der Preis für seine vermeintliche Unabhängig- und Unnahbarkeit – ist vielleicht absehbar – manchmal – ganz tief drinnen – fühlt Lucius sich sehr einsam. Die Einzige, die wirklich zu ihm durchdringt, ist Narcissa – wenn sie lange genug Tacheles mit ihm geredet hat.

Fremden gegenüber begegnet Lucius durchaus nicht unhöflich (es sei denn man heißt Weasley), aber sehr distanziert. Überhaupt ist er ein sehr vorsichtiger Charakter, der immer zuerst alles abzuschätzen versucht. Es kann durchaus auch passieren, dass sich Lucius hinter seine Arroganz verbirgt. Er liebt es, zynisch-beißende, mitunter leider auch treffende und verletzende Bemerkungen von sich zu geben. So etwas wird dann meist von einem selbstzufriedenen, süffisanten Schmunzeln begleitet.

Da Lucius wie bereits gesagt nach außen hin sowieso nicht seine wahren Gefühle zeigt- eins kann er jedenfalls ziemlich gut – schauspielern. Er kann sehr überzeugend Dinge rüberbringen und glaubhaft darlegen, die er jedoch eigentlich gar nicht wirklich so meint. Und solche Heuchelei-Spielchen machen ihm auch irre Spaß.

Dennoch – kein Mensch ist NUR schlecht- auch Lucius nicht. Nur leider Gottes verdrängt er so viele seiner Gefühle, um seine Fassade aufrecht zu erhalten, dass er manches schon gar nicht mehr wirklich realisiert. Dazu gehörte leider wohl auch, dass er für seine Familie durchaus ein Gefühl empfindet, das sich Liebe schimpft. Wieviel Rückhalt ihm Narcissa wirklich gibt, hat er erst richtig realisiert, als er in Askaban gelandet war... Genau genommen war der Gedanke, Cissy und Draco vielleicht nie wiederzusehen unerträglich für ihn. Bei Draco weiß er im Moment nicht, ob er stolz auf seinen Jungen sein soll – immerhin beweist er Mut – oder einfach nur entsetzt, ob dessen, was Voldemort von ihm verlangt. Genau genommen bestraft der Dunkle Lord Draco für Lucius Fehler. Etwas weswegen sich der Vater Vorwürfe ohne Ende macht und seine Schuldgefühle drehen sich immer im Kreis. Man soll es kaum glauben – aber Lucius schämt sich in Grund und Boden für die Lage, in die er seine Familie gebracht hat... Woran man auch sieht – Lucius kann auch sehr verletzlich sein. Seine Familie ist sein großer Schwachpunkt – und nachdem er bei Voldemort in Ungnade fällt, hat er panische Angst um sie.

Wie ist nun Lucius’s Beziehung zum dunklen Lord..? Um es kurz zu sagen – er bewunderte ihn und hat sich wohl auch aus eben diesem Grund Voldemort angeschlossen. Voldemort hat sich seine jetzige Position hart erkämpft und dafür hatte er Lucius’s allerhöchsten Respekt. HATTE ..? Ja- genau das. Bekanntlich wird seine Beziehung zum Dunklen Lord nach und nach von Angst überschattet. Und vielleicht – ja vielleicht, wünscht sich Lucius inzwischen sogar, sich Voldemort nie angeschlossen zu haben.

Grundsätzlich– man könnte vielleicht sagen, Lucius’s Loyalität hat dort Grenzen, wo sein Eigennutz beginnt. Vielleicht denkt er hier auch einfach zu pragmatisch und nicht fanatisch genug. Wenn eine Bellatrix Lestrange voller Inbrunst vor dem Zaubergamot verkündet, dass sie Voldemort über alles stellt, kann Lucius darüber nur den Kopf schütteln. Zugegeben – er hat damals auch an seine Familie denken müssen, denn er würde nicht zulassen, dass der Name der Malfoy in irgendeiner Art und Weise beschmutzt würde. Für den dunklen Lord nach Askaban gehen..? Nein – soweit geht Lucius definitiv nicht (jedenfalls nicht freiwillig- nur konnte er sich beim zweiten Mal nicht mehr rausreden..). Warum? Gegenfrage- WAS hätte er davon? Er hat die Art und Weise wie Voldemort mit seinen Untergegebenen umgeht hinreichend beobachten können und hat sich zwangsläufig auch seine eigenen Gedanken dazu gemacht. Lucius würde – täte er es – wohl nicht einmal einen feuchten Händedruck dafür bekommen. Mehr als vielleicht ein paar scheinheilig-lobende, doch eigentlich leere Worte wären hier nicht drin – Lucius weiß das.


Stärken:

- Leute manipulieren: das kann er wirklich aus dem FF. Ein Paradebeispiel ist wohl der Zaubereiminister Fudge, der ihm seit Jahren brav aus der Hand frisst.

- Lucius hat hat ein besonderes Talent und Interesse für Tränke, vor allem Gifte. Vielleicht weiß er hier auch das ein oder andere, was Snape noch nicht weiß. Aber wahrscheinlich geben sich die beiden diesbezüglich nicht viel.

- Er besitzt ein erstaunliches Gespür für finanzielle Dinge.

- Legilimentik: oder auch die Fähigkeit, Menschen mit Magie gedanklich zu beeinflussen. Sicher gibt es hier gewisse Parallelen zum „Manipulieren“ – allerdings läuft das nicht-magisch ab.

- Ok – manipulieren setzt noch was voraus: Lucius kann unheimlich gut „reden“. Um es jetzt nicht schmeicheln zu nennen. Er hat ein Händchen dafür den Leuten genau im richtigen Moment das zu sagen, was sie hören wollen und so für sich einzunehmen.

- Schwarze Magie


Schwächen:

- Lucius ist nicht gerade der mutigste und hält nichts von unnötigen Risiken.

- Er ist ängstlich darauf bedacht, seine soziale Stellung zu behalten und die Achtung der anderen zu haben. Überhaupt plagen ihn vielfältige Verlustängste. Sein Status Quo geht ihm über alles.

- Man kann ihn schnell verärgern und gegen sich aufbringen. Dann vergisst er auch einmal jegliche Vorsicht und planvolles Denken und Handeln. Wie gesagt – unterschwelliger Jähzorn. Oder anders ausgedrückt: „wenig förderliche Impulsivität“.

- Wie schon erwähnt hat er eine überraschend enge Bindung zu seiner Frau und seinem Sohn, deren Wohlergehen ihn über alles geht. Sollte man dies einmal wissen, hat man eine sehr gute Angriffsfläche, um ihn in die Pfanne zu hauen.

- Okklumentik: (die Fähigkeit, seine Gedanken mittels Magie vor anderen zu verschließen) Hier harperts bei ihm, so gut er auch im Gegenstück – Legilimentik - sein mag. Wenn Lucius versucht, dem dunklen Lord nur ein bisschen was vorzuflunkern – keine Chance – Voldemort hat es bisher noch immer entdeckt – sofort- übrigens.


- Seit Askaban hat Lucius eine ausgeprägte Phobie vor dunklen und engen, geschlossenen Räumen. Und außerdem... vor Dementoren. Ja ok- die Dunkelkutten erträgt keiner lang. Doch Lucius reagiert seit Askaban noch sensibilisierter auf die Seelendiebe, als es vielleicht ein anderer Magier tun würde.


Besonderheiten:

Als Zauberer ist ihm Magie quasi „angeboren“. Jedoch musste er lernen, wie man mit dieser umgeht bzw. sie einsetzt.

Abgesehen davon – Lucius hat durch den Aufenthalt in Askaban und Voldemorts Ungemach etliche Narben davongetragen. Allerdings redet er darüber nicht wirklich gern...


Vorlieben:

- seine Familie : er könnte ohne sie nicht sein...

- Ruhe: das ewige Rumgewusele im Zaubereiministerium ist schon stressig genug...

- Ausreiten: Lucius reitet seid klein auf und ist logischerweise ein hervorragender Reiter. Er nutzt es auch immer als Möglichkeit um seine Gedanken zu ordnen. Er entspannt dabei sozusagen.

- die dunklen Künste (oder das, was man so nennt): sie üben seid je her eine Anziehungskraft u. Faszination sondergleichen auf ihn aus – mit oder ohne Voldemort

- Mythologie: vor allem „dunkle“ Mythologie. Beispiel: Lucius Lieblingsgöttin ist Hekate- die Geisterfürstin, die griech. Göttin der Zauberkunst, der Necromantie, des Spuks, der Wegkreuzungen und Zwischenwelten. Er hat ihr zu Ehren zu Hause sogar einen kleinen Altar errichtet, über dem Hekates’ Drillingsmond prangt.


Abneigungen:

- Muggel & Schlammblüter: für die ist in der Reinblutideologie eben absolut kein Platz. Wer hat denen eigentlich das Recht erteilt, überhaupt leben zu dürfen..?

- begriffsstutzige Menschen: Lucius ist nicht unbedingt der Geduldigste. Wenn jemand ein „Brett vor’m Kopf“ hat und entsprechend mit großen, fragenden Kulleraugen dreinblickt, kriegt Dracos Dad zuviel.

- klein beigeben: es gibt kaum etwas, was er mehr hasst. Lucius ist ein extrem schlechter Verlierer und seehhhr nachtragend.

- Dobby: auf den Hauself hat Malfoy senior einen Hals sondergleichen, weil er ihn verraten hat. Außerdem hat Dobby ihn total blamiert – ....was mit so ner Sockengeschichte ... .(nein – besser nicht fragen).

- Arthur Weasley: Das muss man nicht erklären. Wer die 2 mal zusammen erlebt hat weiß, was gemeint ist...



Lebenslauf:


Born into this:


Wie Anais und Abraxas Malfoy nun ganz privat wirklich zueinander standen, weiß wohl niemand so genau. Sie haben um ihr Privatleben immer ein Geheimnis gemacht. Was man weiß: es war eine arrangierte Zweckehe – die bei reinblütigen Zaubererfamilien nun einmal üblich. Und irgendwie „arrangiert“ haben sich die beiden wohl auch miteinander. Ob da Liebe war..? Lucius weiß es bis heute selbst nicht – er würde vielleicht sagen, dass seine Eltern stets „höflich“ miteinander umgingen.

Natürlich war Lucius ein gewolltes Kind. Und wie es nun einmal die vornehme Zurückhaltung der Aristokratie gebietet – man beschloss, es sollten auch nicht mehr werden. Zuviel Kinder in gewissen Kreisen sind unziemlich – man hieß schließlich nicht Weasley. Man kann durchaus sagen, dass auf Lucius von Anfang an ein gewisser Druck lastete. Er war ja nicht einfach nur ein Kind- sondern „der Erbe“. Der Erbe eines großen Vermögens und...Namens. Eines Namens, dessen man sich würdig zu erweisen hatte. Abraxas hatte Anforderungen, die er erfüllt sehen wollte – ohne wenn und aber, kompromisslos. Ein Malfoy war sich seines Status stets bewusst, er respektierte das, wofür die Familie stand. So gesehen hat Lucius auch noch andere Dinge geerbt – die „Familienansichten“. Jetzt wird man sich vielleicht fragen, wie so etwas vererbt werden kann..? Nun ja – es geht durchaus. Abraxas ließ nicht zu, dass sich der Junge von irgendwas eine eigene Meinung bildete – die Reinblutideologie wurde ihm von klein auf eingeimpft. Lucius hatte zu glauben, was sein Vater glaubte. So etwas musste nicht diskutiert werden – es galt als selbstverständlich. Er hat diese Dinge auch nie sonderlich hinterfragt – schließlich wurden sie nur alsbald zur „Gewohnheit“. Oder wie Lucius heute vielleicht achselzuckend kommentieren würde: „Es gibt viele Arten von Wahrheiten – such dir die aus, die am günstigsten für dich ist.“

Da Anais sich zweifelsohne in den „höheren Kreisen“ bewegt und auch immer wieder Treffen mit ihrem „Klatschbasen“ organisiert – sprich High-Society-Kaffeekränzchen – lernt Lucius schon recht früh den Umgang mit anderen, reinblütigen Kindern, die besagte „Damen“ sehr oft mitschleppen. Er lernt sehr früh stets das zu sagen, was von ihm erwartet wird. Umgekehrt merkt der Junge auch recht bald, dass es genau solche Dinge sind, die die Leute hören wollen...

Man kann durchaus sagen, dass Lucius in einem etwas ...anderen Umfeld groß wird, als andere Kinder. Schließlich ist es ein schwarzmagisches. Was für andere Leute entsetzlich und moralisch höchst fragwürdig (um nicht zu sagen verwerflich) ist, ist für Lucius schlicht „normal.“ Er schaut seinem Vater mehr als oft dabei zu, wenn dieser mit seinen schwarzmagischen Utensilien herumwerkelt. Klein-Luc bekommt große Kulleraugen, wenn Abraxas ihm Anekdoten über gewisse Flüche hält und findet es gannnzzz toll. Folglich hat Lucius alsbald, was solche Dinge angeht, absolut keine Berührungsängste – und Gewissensbisse schon gar nicht. Einmal sagt sein Vater zu ihm: „: „Egal was sie dir sagen – die dunklen Künste sind genauso ein Weg der Magie, wie alles andere. Und du wirst die Magie niemals vollends erfassen können, wenn du nicht alle Seiten kennst. Du musst es zulassen und nicht ignorieren. Sie werden dir erzählen, dass es etwas „böses“ ist – dabei ist es nur die andere Seite des Spiegelbilds, Lucius.“ Dieser Satz hat sich in den Jungen regelrecht eingebrannt – er kennt den genauen Wortlaut bis heute. Dieser Ansicht ist Lucius übrigens bis in die Gegenwart: Er kategorisiert Magie nicht in hell und dunkel, oder gut und böse. Das sind Dinge, die seiner Ansicht nach die Menschen erfunden haben und die eigentlich nicht existieren. Klischeedenken, um es sich bequemer zu machen- damit man gewisse Gegebenheiten besser in irgendwelche Schubladen stopfen kann. Magie ist und bleibt für ihn immer Magie – sie WIRKT einfach. Es sind nur die jeweiligen Ansichten, die sie so oder so erscheinen lassen – aber Magie an sich verändert sich dabei nie. Nur findet er das, was man allgemein als „schwarze Magie“ bezeichnet, sehr viel interessanter, da es mehr Raum zu experimentieren lässt – und sich stets aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Man sieht also – Lucius’ Welt bestand von Anfang an nicht aus schwarz und weiß – sehr wohl aber aus sehr viel verschiedenen Schattierungen von grau...


Slytherin Pride:


Schließlich steht Lucius Einschulung an und man schickt den Jungen nach Hogwarts. Der sprechende Hut (Lucius befürchtet, von dem muffelnden Ding Läuse zu kriegen und tut das auch entsprechend kund) schickt ihn –erwartungsgemäß – nach Slytherin. Dennoch hat es sich Lucius wegen besagtem Spruch wohl zeitlebends mit dem Hut verschissen, aber sei’s drum.

Zunächst fällt wohl einmal auf, dass Lucius ein ziemlich versnobtes Aas ist. Die muggelstämmigen – und halbblütigen Schüler sind für ihn nicht mehr wert als der Dreck unter seinen Füßen... In den nächsten Jahren erweist sich Lucius als ebenso guter, wie eigenwilliger Schüler. Denn er gibt sich in erster Linie nur in den Fächern Mühe, die ihn interessieren. Offenbar haben es ihm „Verwandlung“, „Zaubertränke“ und eben „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ sehr angetan. Wobei er bei letztem Fach eine ganz eigene Meinung hat: „Wie man sich am besten gegen die dunklen Künste verteidigt? Ganz einfach – in dem man sie anwendet.“ Einige seiner Kumpels schauen ihn dann leicht entsetzt an, was er nur mit einem Achselzucken kommentiert. „Wenn ihr zu feige dazu seid, ist das euer Problem.“ Denn das, was hier unterrichtet wird, findet Lucius absolut vorausschaubar. Immer dasselbe 0-8-15 Prinzip. Als wirkliche „Verteidigung“ findet Lucius das absolut untauglich. Zumal – warum sollte er sich gegen etwas verteidigen, was ihn zunehmend interessiert..? Er hat von aus Haus eben einfach einen vollkommen anderen Bezug dazu.

Folge all dieser Dinge – in den Ferien wird Abraxas förmlich über alle Facetten dieser Thematik ausgequetscht. Lucius will alles wissen, was es hierzu zu wissen gibt. Sein Wissensdurst ist so groß, dass es manchmal sogar seinen Vater überfordert. Selbst spät in der Nacht sitzen die beiden noch da, Abraxas wünscht sich insgeheim nur noch in sein Bett, aber Lucius ist mit seinem „Flüche-Erproben“ immer noch nicht fertig. Der Ehrgeiz des Jungen übertrifft wohl Abraxas’ kühnste Vorstellungen. Aber noch etwas anderes zeigt sich hier – Lucius kann absolut gnadenlos sein, wenn er etwas wirklich WILL.

Just a girl:

Es sollte in Lucius zweiten Schuljahr passieren – bekanntlich ist ein neuer Jahrgang eingeschult worden und dabei…. ist so jemand... SIE. SIE ist einfach nur ...wow. Das merken auch etliche Kerlchen und versuchen, ihr entsprechend Avoncen zu machen. Jedoch scheint SIE sich nicht dem nächstbesten in die Arme zu werfen, sondern hält sich vornehm zurück. Etwas, was das Mädchen mit dem Sonnenschein im Haar für Lucius nur noch interessanter macht. Es dauert auch nicht allzu lange, bis er ihren Namen rauskriegt – Narcissa Black. Black?? Eine von DENEN..?. Natürlich ist diese Familie in Reinblutkreisen ein Begriff – mehr als das – fast schon eine Legende. Uralter, normannischer Adel – genau wie die Malfoys selbst.

Und dann passieren mit Lucius plötzlich so... komische Sachen. Er denkt öfter an sie, als er blinzeln kann, verpasst die Hälfte vom Unterricht weil er gedanklich bei ihr ist. Sie scheint überall zu sein... sogar in seinen Träumen – gerade da... Jjaaa – es ist passiert... ihr wisst schon, WAS. Sobald er Narcissa irgendwo sieht, verfolgen seine Augen sie überall hin. Beim Essen in der großen Halle sitzt er nicht einmal allzu weit entfernt von ihr, doch macht er keinerlei Anstalten und ... betrachtet sie nur die ganze Zeit. Trunken von IHREM Anblick..? Ja, das ist der Gute wohl definitiv. Cissy empfindet es allerdings äußerst unhöflich ständig beobachtet zu werden und ignoriert das Ganze kurzerhand. Dennoch – er scheint jede ihrer Bewegungen geradezu in sich aufzunehmen. Und was ihr auch auffällt – wenn sie einmal unauffällig hinschielt – in seinen Augen ist immer so ein Glimmen, wenn er sie ansieht. Überhaupt wirkt seine sonst doch sehr beherrschte Miene bei ihrem Anblick immer ...überraschend emotional. Narcissa jedoch beschließt sich darüber nicht allzu viele Gedanken zu machen – sie hat schließlich anderes zu tun. Sie ist keine, wo so einfach zu haben ist.

Allerdings kann Lucius naturgemäß nicht wissen, wie Frauen zu ticken und das Ganze verunsichert ihn ungemein. Er ist sehr irritiert, ist er doch gewöhnt, dass ihm sozusagen alles in den Schoß fällt. WAS verdammt gefällt ihr an ihm nicht..? Nein – Lucius kommt nicht klar damit – überhaupt nicht. Ein Teil von ihm ist schlicht empört und ein anderer... man soll es nicht für möglich halten – ein bisschen verschüchtert. Er grübelt etliche Tage herum und kommt dann zu dem Schluss, dass das vielleicht ihre Version von „Aufmerksamkeit-erregen-wollen“ ist. Vielleicht will sie ja einfach, dass man sich etwas um sie bemüht..? Und prompt leitet Lucius etwas entsprechendes in die Wege.

Für Cissy trifft kurz darauf per Eulenpost trifft ein kleines Geschenk ein. Als sie das kleine Päckchen öffnet, findet sie einen hinreißend, schönen Armreif aus antiker Bronze darin vor.. Hätte jedes andere Mädchen vor Freude zweifelsohne einen Luftsprung gemacht, ruft das Ganze bei Cissy jedoch nur ein Stirnrunzeln aus und sie fragt sich, was der Zweck des ganzen sein soll..? Oh ja- sie weiß, wer der Absender ist... und Cissy beschließt, das Kleinod kommentarlos an diesen zurückzusenden. Wenig später stellt sich jedoch heraus, dass da offenbar jemand hartnäckig ist –es kommen noch 3 von den Teilen. Und wieder gehen sie – diesmal sogar ungeöffnet – zurück. Lucius versteht die Welt nicht mehr...

Inzwischen sieht er sie auch anders an – genau genommen NOCH emotionaler. Verwirrt, leicht fragend, empört, verletzt. Einmal rafft er sich sogar dazu auf, während des Essens zu ihr hinüberzugehen – aber Cissy hat auf einmal spontan fertig gegessen, erhebt sich majestätisch und lässt ihn stehen. Sie hat ihm den Rücken zugewandt und merkt nicht, dass sein Blick für den Bruchteil einer Sekunde tieftraurig wird... Überhaupt macht sie sich ihm gegenüber ziemlich rar und geht ihm gekonnt aus dem Weg.

Und da Cissy an einem darauffolgenden Nachmittag einmal „lernfrei“ hat, beschließt sie mal, sich das Training von Slytherins Quidditchmannschaft anzuchauen. – in der Lucius inzwischen übrigens Jäger ist. Als dieser seine Angebetete erspäht, lässt er sofort alles fallen und das Training ist vergessen. Sicher, der Rest der Mannschaft ist ziemlich angepisst, aber Lucius hat eben nur noch Augen für Cissy. Selbige tut natürlich so, als wolle sie schnellstmöglich das Weite suchen, jedoch holt Lucius sie nach ein bisschen Hetzjagd dann doch noch. Hier nun passiert es erstmal, dass die beiden überhaupt miteinander reden. Lucius ist ziemlich aufgebracht darüber, WARUM sie ihn immer ignoriert und dermaßen schmoren lässt. Wie sich zeigt, ist Cissy nicht einmal so abgeneigt, wie er denkt – allerdings ist sie keine, die man erobern kann. Schon gar nicht mit irgendwelchem Tand. Die jüngste Black möchte wissen, was Lucius WIKRLICH für sie fühlt. Für Malfoy nun, der von Haus aus nicht unbedingt gewohnt ist Gefühle zu zeigen oder sie in Worte zu packen, etwas kompliziert. Und da er sich nicht anders zu helfen weiß... endet das Ganze in einem erst zaghaften Kuss, der jedoch binnen Minuten zur hemmungslosen Knutscherei wird. Und das fühlt sich dann offenbar echt genug an – Cissy ist überzeugt..


Nein – danach hat sie ihn übrigens auch nicht mehr ignoriert. Und ja –er blieb nach wie vor aufdringlich, aber Cissy beschloss, das nunmehr einfach zu genießen. Und viele Slyths schauten dann doch etwas ungläubig drein, da die 2 mit der Zeit ein ziemlich hübsches Pärchen abgaben. Im darauffolgenden Jahr wurde Lucius dann auch noch Vertrauensschüler und immer wieder passierte es einmal, dass beide in einer Sommernacht draußen saßen und sich die Sterne betrachtete. (Soviel dazu, dass man nachts nicht auf den Korridoren rumgeistern durfte). Lucius kaute in seiner neuen Funktion, eben genau das alles und jedem immer wieder runter – hielt sich aber selbst keinen Deut daran. Als Cissy diesbezüglich eine ironische Bemerkung macht, kommt nur: „Weißt du, wenn man eine gewisse Macht hat, sollte man sie ausnutzen.“ Wie bezeichnend dieser Satz gerade für Lucius ist, muss wohl nicht erwähnt werden.

Das mit dem Herrn Malfoy und Madame Black jedoch schien etwas tieferes zu werden. Auch wenn Ferien waren hielt es Lucius nicht ohne sie aus und umgekehrt. Ja –durchaus sehr zur Freude von Cissys Eltern, denn der junge Herr wäre doch ein Traum von einem Schwiegersohn.. Als die Eltern diesbezüglich zaghafte Anklänge bei der Tochter machen kommt jedoch nur stolz: „Das entscheide ich selbst.“ Und dennoch – ganz tief in ihrem inneren – hatte sie sich schon längst entschieden... Vielleicht passiert es eben manchmal doch, dass sich 2 suchen und finden. Was jedoch ein kleines Problem werden könnte – ausgerechnet Cissys ältere Schwester Bella schien nicht mit ihm warm zu werden. Sie fand ihn zu eingebildet und Lucius tituliere Bella umgekehrt etwas naserümpfend als „primitiv“. Vielleicht weil sie Lucius ziemlich gerade heraus gesagt hatte, was sie von ihm hielt. Bellas und Lucius Verhältnis hat sich auch im Laufe der Jahre nicht unbedingt gebessert.


Dann jedoch steht alsbald sein Abschluss ins Haus. Die Noten sind eines Malfoy natürlich würdig. Abraxas jedoch lässt seinem Sprössling kaum Zeit zum verschnaufen. Da er nun in das entsprechende Alter hat, soll der Junior nunmehr in die Gesellschaft eingeführt werden. Etwas, was bisher nur beschränkt möglich war, da Lucius ja die meisten Zeit in Hogwarts verbrachte. Und wie Lucius früher hinreichend Lektionen in schwarzer Magie bekam, so folgen nun Exkurse in „Diplomatie“ (oder dem, was ein Malfoy eben darunter versteht – sicher weicht deren Definition etwas von dem der Allgemeinheit ab.) Lucius wird immer öfters auf Empfänge mitgeschleppt und dort entsprechend „herumgereicht“. Oder wie Abraxas sagt: „Sohn, du bist hier, um Beziehungen zu knüpfen – mach was draus.“ Luicus tut es, weil sein Vater es verlangt – aber nicht unbedingt aus Überzeugung. Genau genommen ist es nur belangloses Bla-bla mit irgendwelchen hochrangigen Leuten vom Ministerium. Nichtssagendes, seichtes Geplänkel. Allerdings sind die Typen, wie Lucius bald merkt, bei Weitem nicht mehr so begriffsstutzig, wenn man ihnen mal nebenbei was zusteckt. Lucius lernt Intrigen- und Bestechungsspielchen ziemlich schnell. Fazit: sie sind nicht unbedingt sonderlich originell (manchmal langweilen sie ihn) aber praktisch. Dennoch scheint Lucius’ Esprit diesbezüglich anzukommen. Abraxas schmunzelt still in sich hinein als er den Eigennutz und die Zweckorientiertheit hinter Lucius „netten Worten“ erkennt. Ja – der Junge kommt ziemlich nach ihm. Lache der Welt ins Gesicht und mache sie dir dabei Untertan. Noch besser funktioniert dies, wenn Narcissa – (in den Ferien, naturgemäß muss sie noch 1 Jahr länger in Hogwarts verbringen) – als „schmückendes Beiwerk“ Lucius Arm ziert. Die jüngste Black kennt von Haus aus solche Spielchen auch hinreichend und sie und Lucius ergänzend sich hier wirklich verblüffend. Abraxas beginnt mehr und mehr, sie als würdige Schwiegertochter anzusehen. Das Problem hierbei: vielmehr als eben „schmückendes Beiwerk“ ist Narcissa für Abraxas nie gewesen...

Doch auch Narcissas letztes Jahr in Hogwarts vergeht. Lucius – der naturgemäß vor ihr fertig war – ist ganz begeistert, dass sie jetzt endlich mal Zeit für sich haben – und nicht immer irgendwelche Klausuren oder sonst was dazwischenkommen. Bella meint nur, dass das mit Lucius langsam schon „beängstigende Ausmaße“ annimmt- sie kann ihn einfach nicht ausstehen. Inzwischen ist jedoch beiden Elternteilen aufgegangen, dass das offenbar etwas Ernstes ist und werden etwas fordernder. Denn eine Liason zwischen den Häusern Black und Malfoy wäre... ein bisschen mehr als perfekt. Sozusagen das I-Tüpfelchen unter Reinblütern. Und schließlich geben die beiden dem Drängen, Hoffen und Bangen der alten Herrschaften doch nach und es wird geheiratet. Die Flitterwochen verbringen beide in einem ausgesprochen exquisiten Zaubererhotel in der Toskana. Narcissa ist überglücklich – auch wenn sie ziemlich jung geheiratet haben, scheint sie doch in Lucius einen Seelenverwandten gefunden zu haben. In der ersten Zeit schweben die 2 einfach auf Wolke sieben und der Himmel hängt voller Geigen. ..

Borrowed heaven..?:

Jedoch holt dich die Realität irgendwann unweigerlich ein – Cissy zieht mit ihrem Mann in dessen Elternhaus, Malfoy Manor ein. Natürlich ist sie ihren Schwiegereltern mehr als willkommen – ist sie doch eine Black –doch scheint Lucius Vater ebenfalls ein sehr fordernder Mann zu sein. Jedenfalls ist Abraxas sehr daran gelegen, Lucius nunmehr endgültig in „die Politik“ einzuführen – oder eben das, was die Malfoys darunter verstehen. Lucius ist immer öfter und länger im Ministerium, um gewisse Beziehungen zu knüpfen. Cissy wird mit Kaffeekränzchen der hochrangigen Damen vertröstet. Gewohnheitsgemäß gibt sie sich hier sehr reizend und redegewandt...aber... es ist kein Ersatz – irgendwas fehlt..

Irgendwann ertrinkt Cissy’s Dasein in höflich-nichtigem Geplänkel und dekadentem Small Talk. Als Bella – inzwischen ebenfalls verheiratet – sie schließlich besucht, ist sie richtig froh –endlich ein Mensch, der ihr wieder eine gewisse Vertrautheit gibt. Und die ältere Schwester –inzwischen Mrs. Lestrange – kommentiert das Ganze nur mit: „Ich hab’s dir ja gesagt.“ Das ist jedoch ein Fakt mit dem sich Cissy nicht abfinden will –sie will kein Schicksal, das sie dazu verdammt auf irgendwelchen Maskenbällen und Empfängen nur eine gutaussehende Trophäe an Lucius Seite zu sein... Dieser indes bekommt von dieser Problematik überhaupt nichts mit – er hat seine Aufmerksamkeit momentan bekanntlich auf andere Dinge gerichtet.

Zum Einen ist da eine Gemeinschaft von der Lucius über den guten, alten Augustus Rookwood aus der Mysteriumsabteilung erfahren hat – ein Zirkel von dunklen Magiern, die sich „Todesser“ nennt. Gegründet und geführt von einem gewissen Lord Voldemort, der in den entsprechenden Kreisen schon damals ein Begriff war. Lucius, der in gewisser Weise vom dunklen Lord fasziniert ist, schließt sich selbigem „Verein“ an. WAS das im Endeffekt wirklich bedeutet – darüber macht er sich nicht allzu viele Gedanken. Allerdings ist es durchaus mit seiner Moralvorstellung vereinbar, Muggel zu töten – das sind sowieso nur wertlose Fleischpumpen auf 2 Beinen, die ironischerweise sprechen können.

Schließlich will er es an der Seite dieses Zauberers zu etwas bringen – und nicht in dessen Schatten. Etwas, was so nie wirklich funktionieren sollte. Und noch einen Dämpfer gibt es – auch die sehr nervende Schwägerin bewegt sich in SEINER Nähe. So wie sie schwärmt könnte man fast meinen, sie wäre frisch verliebt. Insgeheim fragt sich Lucius, wie Rodolphus das verkraftet. Dieser jedoch verharrt nach wie vor in seiner stoischen Ruhe, die manchmal wirklich schon unheimlich ist.

Mit seinen ganzen neuen Beziehungen und Bemühungen fällt ihm jedoch eines nicht sofort auf – Cissy ist schwanger. Und Lucius scheint, sobald er diese Nachricht erfährt, aufgeregter zu sein, al sie selbst. Er bemüht sich zwar ein Auge auf Cissy zu haben, aber leider sind da ja immer noch die politischen Ränkespielchen, die auch gepflegt werden wollen. Hinzu kommt nebenbei auch noch, dass Voldemort samt Anhang im Moment auch ziemlich fleißig ist... Cissy selbst geht es während der Schwangerschaft... um es dezent auszudrücken – nicht besonders. Zwar kriegt sie weniger Gelüste nach sehr komischen Essenskonstellationen, aber ihr Magen rebelliert dennoch regelmäßig. Und da Voldemort im Moment mal wieder sichtlich Gefallen daran findet, Muggel zu terrorisieren – Lucius ist nicht da... nicht da, als ein Kind das Licht der Welt erblickt..

Dabei handelt es sich selbstredend um Draco – seinen Sohn. Dessen Vater indes ist mit anderen Todessern auf Geheiß des Dunklen Lords unterwegs, um wieder einige Muggel das Fürchten zu lehren. Und als er nach Hause kommt, erwartet ihn eine ziemlich Überraschung – denn neben Cissy im Bett liegt so ein kleines, quietschfideles Etwas, das seinen Papi ganz doll anstrahlt. Narcissa indes ist mehr als verstimmt, weil Lucius nicht zugegen war. Es war immerhin NUR die Geburt seines Sohnes. Es folgt eine Standpauke sondergleichen, auch darüber dass Cissy sich vernachlässigt fühlt, ihre Angst darüber, dass sie einander fremd werden könnten und auch darüber, dass sie nicht bereit ist, nur reine Nebensache in Lucius Leben zu sein. Das Ganze endet darin dass der Göttergatte sehr ...seeehhhhrr... kleinlaut wird und hoch und heilig Besserung gelobt (übrigens mal ausnahmsweise ein Versprechen, woran er sich wirklich hält).


How to lose a sister:

Es war wirklich der erste, heftige Krach, den sie hatten. Lucius hat sich danach auch etwas zusammengerafft – aber wie er nun einmal ist – er hatte schlicht „übersehen“ dass sich seine Frau einsam fühlte. Man könnte jedoch sagen, dass Klein-Draco sie wieder mehr zueinander führte. Auch war auffällig, dass Cissy eine Vernarrtheit sondergleichen an den Tag legte, was den Kleinen anging. Genau genommen berührte sein Söhnchen Lucius auch sehr –aber wie dieser nun einmal war – er zeigte es nicht so offenkundig. Und mitten in das Kinderglück platzte eine Hiobsbotschaft sondergleichen – Andromeda Black – Narcissa zweitälteste Schwester - hatte beschlossen auch zu heiraten. WAS daran so schlimm war..? Nun nicht die Tatsache dass, sondern WEN – einen gewissen Ted Tonks –mithin ein muggelstämmiger Zauberer und mit absolut nichts vereinbar, was für die Blacks stand. Und so wurde eben verfahren wie immer in solchen Situationen – Andra war nicht länger ihre Schwester .. oder ein Teil der Familie. Bella meinte nur lapidar dazu „geschieht ihr recht“, Cissy jedoch war erstmal geschockt und wusste nicht so recht, was sie überhaupt denken sollte. Zwar stand sie zu den Ansichten ihrer Familie – aber dennoch – von einem auf den anderen Moment war ein Mensch, der irgendwo zu dir gehörte plötzlich... nicht mehr da... nicht mehr würdig...du hattest ihn zu vergessen. Cissy konnte nicht einfach von einer Sekunde auf die Andere einen Schalter umlegen. Zwar hatte Andra ihr nie so nahe gestanden wie Bella.. Dennoch - Cissy hätte liebend gerne das WARUM verstanden.. Dennoch – es gibt so einen Spruch „man kann nur seinem Herzen treu sein“ – und mit der Zeit kam Cissy zu dem Schluss, dass es bei Andra wohl genau das war. Und sie wusste nicht so recht, ob sie das ihrer Schwester nachtragen sollte – „offiziell“ natürlich, keine Frage, aber... Lucius Frau ist vollkommen durcheinander- und leider kann auch ihr Ehemann ihr hier nicht wirklich helfen.

Dan jedoch trifft noch so eine Botschaft ein, die ihresgleichen sucht. Wie es scheint ist ER nicht mehr... und das aufgrund eines kleinen Jungen....Während die Lestranges das irgendwie nicht fassen können und beschließen, trotzdem in SEINEM Namen weiterzumachen, beschließt Lucius, pragmatisch wie er eben ist, sich um seinen eigenen Kram zu kümmern. Das Verhalten von Bella und Co. kann er nur als treudoof bezeichnen. Und so wie Cissy ihren Lucius kennt ist es ihm vielleicht sogar insgeheim lieber, keinen „Vorgesetzten“ mehr zu haben. Denn genau genommen ist Lucius wohl doch lieber sein eigener Herr. Oder wie Lucius einmal augenzwinkernd zu ihr meinte. „Ich habe IHM nicht gedient – sondern nur für IHN gearbeitet..“ Was Cissy dann jedoch wirklich Kopfzerbrechen sondergleichen bereitete, waren die sich anschließenden Todesser-Prozesse und auch Lucius blieb hiervon nicht verschont. Allerdings konnte er überzeugend weiß machen, er haben unter dem Imperiusfluch gestanden. Nun – Lucius kann durchaus eine sehr einnehmende Art haben.. und wie üblich ist hierbei wohl auch wieder etwas Bestechungsgeld geflossen, damit man diese lästige Sache doch bitte unter den Tisch fallen lässt. Um so entsetzter ist Cissy als sie erfährt, dass Bella sich vor dem Zaubergamot hinsichtlich Voldemort gebrüstet hat und absolut keinen Zweifel an ihrer Besinnung ließ...Offenbar war sie so dermaßen überzeugt vom dunklen Lord, dass sie
bereit war, für ihn nach Askaban zu gehen. Auch wenn Rodolphus und Rabastan während der Verhandlung im Gegensatz zu Bella keinen Piep von sich gaben –auch sie wanderten unweigerlich nach Askaban. Cissy indes trifft dies tief –sehr tief. Hatte doch erst Andra ihnen den Rücken zugekehrt, so wurde ihr nun auch noch Bella entrissen – die Schwester mit der sie von klein auf alles zusammen gemacht hatte...Lucius konnte sie hier nur bedingt trösten und auch wenn Klein-Draco zweifelsohne eine Ablenkung sondergleichen war.. Narcissa konnte nicht akzeptieren, dass sie Bellatrix vielleicht nie wiedersehen würde... Cissy hatte Angst davor, dass vielleicht im Laufe der Zeit Bella’s Gesicht immer mehr verblassen würde... – dass sie den Klang ihrer Stimme vergaß.. –eben, dass Bella für sie nicht mehr „lebeding“ sein würde – sondern nur noch eine Erinnerung. Sie wollte Bella nicht aufgeben. Lucius jedoch meinte – pragmatisch wie immer – „beschäftige dich lieber mit der Gegenwart“. Dies hieß mithin – mit Draco. Diesem Vorschlag kam Cissy alsdann auch nach – dennoch – Bella spukte immer wieder durch ihre Gedanken...


A son grows up: [/i


Draco indes wächst heran und scheint äußerlich ein Ebenbild seines Vaters zu werden. Es sollte sich auch zeigen, dass er ebenso dessen Arroganz hatte ...bzw. anerzogen bekam. Zu seiner führsorglichen Mom hat Draco alsbald ein sehr herzliches, warmes Verhältnis, während das zwischen Vater und Sohn immer ein bisschen unterkühlt ist. Auch Lucius liebt seinen Sohn, Cissy weiß das – aber Lucius ist ziemlich streng, fordernd und verteilt seine Zuneigungsbekundungen eher spärlich. Während Cissy Draco z.B. sehr oft umarmt, hält sich Lucius hier zurück. Andererseits weiß Cissy aber auch, dass es Lucius mitunter unangenehm ist, allzu offen Gefühle zu zeigen, geschweige denn, über sie zu reden. Dennoch meint sie, dass er zumindest ein bisschen mehr Herzlichkeit an den Tag legen könnte und liegt Lucius ewig in den Ohren damit. Während dieser noch genervt ist, verstirbt Lucius Vater an Drachenpocken. Mithin Dracos erste Beerdigung. Lucius indes scheint das Ganze sehr gefasst aufzunehmen und übernimmt endgültig voll und ganz die Familiengeschäfte. Klein-Draco indes wundert sich, warum der Papa wegen dem Opa denn keine einzige Träne vergießt..? Lucius Statement dazu kann man sich wohl denken: „Ein Malfoy weint nicht.“ Cissy indes ist etwas verstimmt darüber, wie Lucius dermaßen stoisch und gefühlskalt reagieren kann – vor allem gegenüber einem Kind. (Nach Abraxas Tod zieht sich Lucius’ Mutter Anais auf ein Landgut der Malfoys in der Provenze zurück, wo sie etwa 7 Jahre später ebenfalls verstirbt.)

Draco jedoch scheint nach und nach auf den Trichter zu kommen, dass er sich Lucius Liebe „verdienen muss“ und nicht einfach allein deswegen geliebt wird, weil er sein Sohn ist. Und tatsächlich scheint Lucius zu meinen, dass Draco sich beweisen muss. Und wieder geraten die beiden etwas aneinander – zumal Lucius meint, Draco, der nunmehr ins schulfähige Alter kommt, nach Durmstrang schicken zu müssen. Gut – augenscheinlich wäre diese Schule von den Voraussetzungen her vielleicht die erste Wahl – zumal Lucius und der dortige Schulleiter Kakaroff ja auch alte Bekannte sind – der Russe ist auch Todesser. Aber Cissy geht vehemennt auf die Barrikaden –denn Durmstrang, hoch im Norden ist ihr viel zu weit weg. Sie will ihren Sohn immer noch in ihrer Nähe wissen. Lucius Kommentar dazu: „So wird er nie selbstständig“. Cissy’s Antwort darauf ist jedoch nur so ein bitterböser Blick, dass er schließlich – zähneknirschend – nachgibt.

Also wird Draco nach Hogwarts verfrachtet und landet – natürlich – in Slytherin. Anfangs macht Cissys sich wirklich Sorgen, ob ihr Kleiner in der neuen, fremden Umgebung klarkommt. Lucius Statement: „Er muss langsam erwachsen werden, Narcissa.“ Doch wie einige Briefe zeigen, scheint das der Fall zu sein. Draco scheint mit seiner doch sehr selbstsicheren Art die Slytherins um sich zu scharen, wie das Licht die Motten. Was nun einen gewissen Harry Potter samt Anhang angeht – nun – man könnte sagen, Draco liebt es, ihn zu hassen. Und im Laufe der Zeit fällt auf, dass Draco immer mal wieder ein Mädchen namens Pansy erwähnt. Sollte sich da etwa etwas anbahnen..? Irgendwie erinnert das Ganze ein wenig an Lucius und Cissy...

Das erste Jahr von Draco verläuft soweit zu aller Zufriedenheit. Im darauffolgenden Jahr indes glaubt Lucius, wieder mal ein wenig schwarzmagisch aktiv werden zu müssen. Genau genommen jubelt er Ginny Weasley in der Winkelgasse unauffälligst ein gewisses Tagebuch von Tom Riddle unter. Hinzu kommt, dass er sich bei selbigem Ereignis auch prompt noch mit Arthur Weasley anlegen muss –aber so was von. Und das ausgerechnet bei „Flourisch & Blotts“ wo es garantiert JEDER mitkriegt. Als das rauskommt, muss sich Lucius mal wieder einen Vortrag anhören – von wegen „peinlich“ und „unmöglich..“.

Aus Lucius Plan wird jedoch irgendwie nichts. Zwar wird die Kammer des Schreckens geöffnet und auch der Basilisk schlängelt eine Zeitlang durch Hogwarts, doch blöderweise kommt am Ende Potter dazwischen und... eine Hauselfe der Malfoys- Dobby, welche ihren Herren verrät. Als diese dann auch noch von Potter über eine kleine List und ein paar Umwege von Lucius „befreit“ wird, hat sich der Herr Malfoy endgültig blamiert – hinzu kommt, dass besagtes Tagebuch noch nebenbei nnuuur ein Horkurx vom dunklen Lord war. Lucius ist tagelang unausstehlich und Cissy geht ihm lieber aus dem Weg.

Und schließlich passiert es doch - Draco schleppt doch mal die gewisse Pansy Parkinson an.. Das sonst doch rechte kesse Mädchen benimmt sich den Malfoys gegenüber naturgemäß doch recht schüchtern. Dennoch findet Cissy sie reizend, während von Lucius mal wieder nur ein verhaltenes: „Sie wäre durchaus angemessen..“ kommt. Genau genommen – ganz nett die Kleine aber... ein bisschen albern.

Cissy beobachtet weiterhin mit großem Interesse den Werdegang ihres Sohnes und Lucius kungelt weiter im Ministerium vor sich hin. Zwischendurch hat Draco noch einen Zusammenprall mit einem Hippogreif, der sich Seidenschnabel nennt und Cissy regt sich furchtbar über die offenbar doch sehr schlampigen Sicherheitsvorkehrungen in Hogwarts auf. Sie zetert dermaßen herum, dass Lucius beschließt, das allgemeingefährliche Vieh durch das Ministerium aus dem Weg räumen zu lassen. Und schließlich ist ja auch Walden McNair, jener Herr der für so etwas zuständig ist, ein alter Bekannter von Lucius. Doch wieder scheint Potter anderer Meinung zu sein und unternimmt was dagegen. Nebenbei ist man auch etwas beunruhigt, weil Cissy’s nichtsnutziger Cousin Sirius aus Askaban geflohen ist, doch besagter scheint nach seiner Flucht irgendwie sang und klanglos zu verschwinden. Lucius indes weiß nicht recht, ob er es dabei bewenden lassen soll oder ob er versuchen soll, dezente Nachforschungen anzustellen – zur eigenen Absicherung versteht sich. Denn letzten Endes ist Sirius wohl jemand, den man nicht unterschätzen sollte... Dann jedoch wird Lucius ganze Planung sowieso nichtig – denn noch so jemand taucht wieder auf... ER um genau zu sein...


[i]He’s back:



Als Lucius dunkles Mal zum ersten Mal seit annähernd 13 Jahren wieder pulsiert, sind sowohl er auch als auch seine Frau im ersten Moment mehr als perplex. Sollte es wirklich DAS heißen..? Genau genommen geschieht dies während der Quidditch WM. Lucius und ein paar Ex-Todesser-Kumpel haben sich während eben dieser ein kleines Späßchen daraus gemacht, ein paar muggelstämmige „hochgehen“ zu lassen (soll heißen, sie ein bisschen durch die Luft zu schleudern). Als jedoch das dunkle Mal am Nachthimmel erscheint – und keiner seiner Bekannten, den entsprechenden „Morsmodre“ gewirkt hat, bricht erst so etwas wie Panik aus und die kleinen Späßchen mit dem Schlammblütern sind schnell vergessen. Dabei war doch alles nur ein kleines Präsent von Barty Crouch Jun., der wieder auf freiem Fuß ist...

Man ist etwas verunsichert – denn genau genommen – man hat sich an ein Leben ohne IHN gewöhnt. Auch Lucius hat IHM nicht wirklich eine Träne nachgeweint – jeder ist sich selbst der nächste, wie es so schön heißt. Dennoch steht es für Lucius außer Frage sich erneut auf seine Seite zu stellen – doch da ist so eine kleine Sache.. er hat Voldemort seinerzeit verleugnet.. Folglicherweise folgt er auch mit gemischten Gefühlen dem Ruf des dunklen Lords und versucht dann das, was er doch recht gut kann. Nämlich sich mit ein paar aalglatten und doch recht blumigen Worten rauszureden. Und nein – es funktioniert natürlich nicht wirklich. Voldemort macht unmissverständlich klar, dass er diesmal absolute Treue (ein)fordert. Etwas Gutes indes hat das Ganze –als einige SEINER Gefolgsleute aus Askaban befreit werden, sind auch die Lestranges dabei... und Narcissa ist überglücklich, endlich ihre Schwester wiederzuhaben. Lucius indes ist weniger begeistert – denn wie es scheint hat Askaban dafür gesorgt, dass Bella nunmehr noch durchgeknallter ist als vorher. Aber er behält das Ganze für sich, um Narcissa’s Willen. Was ihn jedoch hinter ihrem Rücken nicht davon abhält, Bellatrix schiefe Blicke zuzuwerfen.

Schließlich bekundet ER Interesse an der Prophezeihung betreffend Potter. Besagter und ein paar seiner Freunde werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Mysteriumsabteilung des Ministeriums gelockt, da die Prophezeihung dort gebunkert wird und nur Harry derjenige ist, der sie an sich nehmen kann. Die Verantwortung der Aktion obliegt Lucius, doch geht das Ganze schrecklich schief. Etliche Mitglieder vom Orden des Phönix tauchen auf und auch die Prophezeihung – auf die Voldemort scharf war, wie nur sonst was – zerschellt im Kampfgetümmel. Bellatrix kann zumindest einen persönlichen Triumph verzeichnen, weil es ihr gelingt, Sirius zu töten. Und sie ist auch die einzige, die anschließend mit Voldemort – der sich ebenfalls noch die Ehre gibt – disapparieren kann. Der Rest der Todesser wird dingfest gemacht – auch Lucius...


Falling... :


Bei seiner Verhandlung kommt Lucius sich ein bisschen so vor, als würde er neben sich stehen und als unbeteiligter Dritter das Ganze von außen beobachten. Man muss wohl nicht erwähnen, dass das Ganze für die Presse ein gefundenes Fressen ist und nur eine Frage der Zeit, bis Rita Kimmkorn wieder ihre giftigen Tiraden darüber in alle Klatschblätter kritzelt. Lucius selbst indes kann einerseits nicht glauben, dass das alles wirklich passiert, schämt sich andererseits in Grund und Boden und hat Schuld- und Angstgefühle wenn er daran denkt, was jetzt womöglich seiner Familie bevorsteht. Lucius kennt den Dunklen Lord gut genug, um zu wissen, dass er in dessen Augen hoffnungslos versagt hat – und das zweifelsohne Konsequenzen haben wird...

Schließlich fällt das Urteil: Askaban... lebenslänglich!!. Lucius ist entsetzt, auch wenn er versucht, sich nichts anmerken zu lassen. Zumal sich herausstellt, dass die Angehörigen zu lebenslänglich Verurteilten keinerlei Kontakt halten dürfen... und man es Narcissa und Draco sogar verweigert, sich wenigstens von ihm zu verabschieden. Als der verurteilte Todesser schließlich von den Auroren nach Askaban geschleift wird, ist er wie betäubt ... und doch beginnt innerlich, alles in ihm zu zerbrechen...


Hell... within and around you:

Oft hat man sich schon gefragt, wo sie nun ist… wie sie ist – die Hölle. Lucius würde es inzwischen wohl anders definieren. Die Hölle ist ein Platz auf Erden – genau genommen, in deiner Seele – und man befindet sich während seines Lebens mehrmals in ihr.. Andererseits konnte er auch die Umgebung um sich herum als nichts anderes bezeichnen.

Askaban ist ein Ort, den man niemals vergessen wird – etwas, was sich immer wieder in deine (Alp)träume schleicht. Ein Ort, an dem es niemals richtig hell wird – nur immer ein trübes Zwielicht herrscht und man so jegliches Zeitgefühl verliert. Und dann diese Kälte.. Kälte die dich zuerst nur umgibt, dann ganz langsam an dir hinaufkriecht wie klammer Morgennebel, sich dann in dein Innerstes stiehlt und schließlich ein Teil von dir wird. In Askaban ist es schlicht tödlich, sich Hoffnungen zu machen – es wäre nur ein gefundenes Festessen für die Dementoren...

Als Lucius hier landet, ist er am Ende – vollkommen am Ende. Seine Schuldgefühle fressen ihn mehr und mehr auf, er hat Angst davor die Augen zu schließen – aber auch, sie wieder zu öffnen. Die Alpträume sind grausam – und die Realität auch... Jede Sekunde stirbt ein kleiner Teil mehr von dir, du spürst es überdeutlich und kannst doch nichts dagegen tun. Und Lucius lernt auch, dass Stille unerträglich laut sein kann. Nur hin und wieder wurde sie von einem Schrei eines anderen Gefangenen zerrissen. Der Wahnsinn lauert immer unterschwellig und ist nur einen Gedanken von dir entfernt.

Lucius versuchte ihn dadurch abzuwenden, dass er sich mit seinen Gedanken verzweifelt an die klammerte, die ihm wichtig waren – Cissy, Draco und.. Sev. Allerdings sind diese Gedanken fasst so schmerzlich, dass sie kaum ertragbar waren. Die Gewissheit, sie womöglich nie wiederzusehen... Umgekehrt lernt Lucius hier auch gewisse Dinge – z.B. lernt begreift er überdeutlich was „Verlust“ ist. Er begreift, dass er vieles als viel zu selbstverständlich hingenommen hat. Er hat Cissy – und vor allem auch Draco- viel zu selten (oder so gut wie nie) gesagt, was sie ihm wirklich bedeuten. Irgendwann zerbricht er schier an seinen Selbstvorwürfen und ja... vielleicht empfindet er sogar so etwas wie Reue. Und ihn beschleicht ihn auch die Ahnung, dass er es hier nicht mehr lange aushalten wird... Insgeheim zollt er auch jenen Todessern Respekt, dies es hier 15 Jahre ausgehalten haben. Solche wie eben Rodolphus (der momentan in der Zelle neben ihm sitzt) oder eben auch... Bella. So durchgeknallt sie auch war – eines musste ihr Schwager ihr dann doch lassen- sie war auch genauso zäh. Lucius indes wagt kaum, auch nur einen Gedanken an eine mögliche Zukunft zu fassen – er glaubt, keine mehr zu haben...


Rescued and delivered:

Und doch… offenbar konnte das Schicksal ihn noch gebrauchen. Voldemort plant Großes- genau genommen die Tatsache England nunmehr voll und ganz zu übernehmen – beginnend mit einem Angriff auf Hogwarts. Dafür wäre es jedoch nicht verkehrt, noch für ein bisschen Verstärkung zu sorgen – mithin auch jene Todesser, die seit dem Kampf in der Mysteriumsabteilung in Askaban sitzen, zurückzuholen...

Jedenfalls hört Lucius irgendwann draußen auf dem Gang Kampfgeräusche. Und als dann seine Zellentür mit einem Fluch aufgesprengt wird- steht ausgerechnet seine Schwägerin da. Einerseits ist er nicht sonderlich erbaut sie zu sehen – wie immer – andererseits, wenn Bella hier war, bedeutete das etwa...? Jedoch macht sie Lucius Überlegungen jäh einen Strich durch die Rechnung. Bella ist schlicht versucht, ihn einfach hierzulassen.. oder gleich zu töten. „Was sollen wir noch mit einem wie DIR?“. Genau genommen zeigt das Lucius schon recht deutlich, woran er ist. Und letzten Endes verdankt er es nur der Fürsprache seines Schwagers Rodolphus – der auf Bella irgendwie immer eine sehr beruhigende Wirkung hat- dass er Askaban überhaupt verlassen kann....

Und obwohl ihn alles dazu drängt, sofort auf seinen Landsitz in Wiltshire –und zu seiner Familie – zurückzukehren, so sollte dies doch nicht sofort möglich sein. Denn zwischenzeitlich hat der dunkle Lord wohl die alte Riddlevilla in Little Hangleton als Quartier auserkoren und Malfoy offenbar einiges zu sagen. Und so appariert man mit Lucius zu dem Ort, wo sich Voldemort offenbar gern aufhält – vielleicht deswegen, weil er dort auch „wiedergeboren“ wurde – dem Friedhof von Little Hangleton.

Hier nun wird er – es war wohl vorauszusehen – mit Voldemorts Ungemach konfrontiert. In Form von einem Cruciatus sondergleichen, dessen Intensität der Dunklen Lord nach und nach immer mehr verstärkt. Lucius schreit sich die Seele aus dem Leib, bittet und bettelt um Vergebung, doch stößt nur auf taube Ohren. Vielmehr genießt sein Herr es, ihn zu schikanieren – ihm nebenbei auf die Nase zu binden, dass Draco nunmehr von Bellatrix in den dunklen Künsten unterrichtet wird und auch dass ER sich ganz nebenbei Malfoy Manor als nächste Residez ausersehen hat. Mit anderen Worten – Lucius ist in Kürze nicht mehr länger Herr in seinem eigenen Haus.


Es war mehr als offensichtlich – Lucius war in Ungnade gefallen – wohl noch mehr als das... um nicht zu sagen bei IHN „unten durch“. Die Prophezeihung war Voldemort sehr wichtig gewesen – und dieser war mehr als ungehalten, dass sie durch Malfoys Unfähigkeit unrettbar verloren ging. Abgesehen davon, dass Lucius nebenbei noch (wenn auch unwissentlich) einen von Voldemorts Horkruxen (das Riddle-Tagebuch) zum Abschuss frei gegeben hatte. Der Plan war schon gewesen, die Kammer des Schreckens zu öffnen – allerdings hatte Lucius damit ursprünglich warten sollen, bis Voldemort eben zurückkehrte.... Versagen ist etwas, was Voldemort nicht duldet – und auch etwas, worauf er absolut allergisch reagierte, wie Lucius nun am eigenen Leib erfahren musste. Und als er endlich nach Hause kann, warten noch mehr Hiobsbotschaften auf ihn...

Unter Anderem, dass sich Draco zwischenzeitlich auch den Todessern angeschlossen hat (mit 16 !!) und den schier unmöglichen Auftrag bekommen hat, Dumbledore zu töten. Zwar hat Snape- vielleicht auch, weil er Dracos Pate ist – einen unbrechbaren Eid dahingehend geleistet, dass er dies übernimmt, sollte Draco es nicht hinkriegen bzw. über sich bringen, doch beruhigt das Lucius nicht wirklich. Zumal er jetzt auch noch in Snapes Schuld steht und es Lucius irgendwo auch unangenehm ist, dass sein alter Freund dadurch nun doch mit in diese leidige Sache hineingezogen wird. Abgesehen davon – WIE macht man bitteschön Narcissa klar, dass es ausgerechnet ihre Schwester Bella war, die ihren herzallerliebt gehassten Schwager in Askaban zurücklassen wollte...? Mit der Begründung „was soll ER noch mit einem Versager wie dir..??“. Denn – hätte Rodolphus, der immer eine beruhigende Wirkung auf Bella hat – Lucius da nicht durchgeboxt, wäre er wirklich noch in Askaban und wahrscheinlich längst Dementoren-Seelen-Futter. Abgesehen davon, dass Lucius sehr große Hemmungen hat, überhaupt über Askaban zu reden und seine Angst um seine Familie, seine Selbstvorwürfe und die Schmach seines Versagen ihn schier zerreißen... Und ganz ehrlich – insgeheim wünscht sich der Todesser in diesem Moment zum ersten Mal, sich IHM nie angeschlossen zu haben...

Narcissa indes versuchte, ihrem Mann Kraft und Mut zu geben – und das hatte er wohl auch bitter nötig. Denn in nächster Zeit musste wohl Cissy für sie beide stark sein. Denn auch wenn Lucius sein möglichstest tat, sich nach außen hin nichts anmerken zu lassen – insbesondere auch gegenüber Bella – Askaban war nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Er war zumeist unterschwellig nervös und zu laute Geräusche erstreckten ihn. Aber danach fragte naturgemäß keiner – schon gar nicht Voldemort. Lucius indes bemühte sich um Schadensbegrenzung. Aber egal wie oft er vor Voldemort zu Kreuze kroch – dieser blieb unversöhnlich und Lucius in Ungnade gefallen...

Mirror Tale:

Lucius wurde klar, dass er sich irgendwas einfallen lassen musste – schnellstens. Kannte er doch die Rachsucht des Dunklen Lords nur zu gut. Irgendwann wusste er nicht mehr, wie viele Crucios er in letzter Zeit über sich hatte ergehen lassen müssen. Zumal auch Draco bei seiner Aufgabe – Dumbledore zu töten – versagte, und Snape für ihn in die Bresche springen musste...

Aber Not macht bekanntermaßen erfinderisch - und Lucius versuchte krampfhaft irgendwas zu finden, womit man IHN beeindrucken konnte. Und schließlich – nach etlichem Suchen, schien sich etwas zu finden. Etwas, was ein abtrünniger Fluchbrecher für Malfoy besorgte und was ihn auch (Un)summen kostete. Aber ein Malfoy fragt bekanntlich nicht nach dem Preis – er zahlt ihn. Besagtes Teil nun war ein schwarzmagisches Artefakt – sie nannten es den „Spiegel der Hekate“. Angeblich konnte man mit diesem Spiegel in andere Dimensionen sehen... Lucius ignorierte das Gejämmere des Fluchbrechers von wegen er wäre ja nur knapp mit dem Leben entkommen. Das war Lucius schließlich auch, - wen interessierte das..? Und auch das Gelabere von einem Fluch ignorierte er – denn laut Mythologie war dieses Portal von den Graien – den Gorgonenfüstinnen und zugleich Wächterinnen des Spiegels – verflucht wurden. Sollte ein Unwürdiger Hand an den Spiegel legen, so würde dieser sein Spiegelbild zerreisen... seine Seele verschlucken und irgendwo an den Gestaden der Nacht wieder ausspuken.

Dracos Vater ignorierte das Alles, nicht unbedingt, weil er leichtsinnig war – aber er stand unter Zugzwang. Er musste Voldemort irgendwas vorweisen können, was ihn vielleicht wenigstens halbwegs rehabilitierte. Und dennoch wünschte er sich insgeheim er müsste all das nicht. Er wünschte, seine Familie wäre in Sicherheit und seine eigene Seele nicht so zerrissen... zerrissen von Angst, Verzweiflung und Schuldgefühlen...

Lucius wusste nicht wirklich, wie man den Spiegel in Gang brachte, aber er würde bzw. musste es herausfinden. Er konnte dem dunklen Lord schlecht irgendwas präsentieren, was er nur stümperhaft beherrschte – ansonsten würde das Ganze nach hinten losgehen. Und als der Todesser auf der Suche war, und das Artefakt sehr vorsichtig abtastete, passierte etwas. Es war, als würde ein Zucken den Spiegel durchlaufen. Eigentlich etwas, was absolut unmöglich war... Glas konnte nicht zucken. Doch plötzlich war die Luft um ihn herum wie elektrisch aufgeladen und Lucius glaubte fast, so etwas wie ein Wispern zu hören. Und Glas... ? Die Oberfläche begann sich zu kräuseln, Strudel entstanden, es wirkte ähnlich wie die Oberfläche der See – nur schimmerte es in einem dunklen Violett. Und manchmal schienen auch Gespinste und Nebel vorbeizuhuschen... und manchmal zeigten sie Gebilde – oder gaben den Blick auf irgendetwas frei. Etwas, das sehr weit weg schien und dann doch wieder so nah.

Manchmal glaubte Lucius, die vagen Umrisse einer Stadt zu sehen. Er konnte nicht anders – er konnte nur wie gebannt (was er auch war) darauf starren. Und irgendwann überkam ihn dann doch die menschliche Neugier –oder eine Art von Verlangen... Er MUSSTE einfach wissen, WAS das da war... Vorsichtig und sehr zaghaft streckte der Zauberer seine Finger nach den wabernden und tanzenden Sprudeln auf der Oberfläche aus. Die Materie – was immer sie war – fühlte sich leicht kühl an und irgendwie ....weich. Zudem war sie offenbar durchlässig, den Lucius Fingerkuppen tauchten darin ein wie in Wasser. Und plötzlich... war da ein Sog – irgendwas zog und zerrte an ihm. Ein Mahlstrom gegen den er nicht ankam, so sehr er auch versuchte abzubremsen. Stück für Stück tauchte Lucius Körper in die schimmernde Oberfläche ein, ohne etwas dagegen tun zu können.! Nun überkam ihn Panik und er ging gedanklich alle möglichen Bannflüche durch, die er kannte... allerdings verschwendete er damit nur Zeit. Und dann war das Einzige, was von Lucius in dieser Realität blieb, ein erschrockener Aufschrei...

Das Nächste, woran er sich wirklich bewusst erinnerte, war ein harter Aufprall. Die Erinnerungen an das DAZWISCHEN waren nur sehr verschwommen. Irgendwas zwischen Endlosigkeit und freiem Fall.

Letzten Endes war das auch nicht so wichtig... denn Lucius kam nur sehr schwerfällig und ächzend auf die Beine. Seine Körper fühlte sich an, als wäre gerade eine Thestralherde über ihn hinweggetrampelt und sein Kopf fühlte sich wohl so an, wie sich ein Klatschter nach dem Quidditch fühlen müsste – rein hypothetisch natürlich. Vorsichtig tastete er sich ab – gebrochen war zumindest nichts – im Übrigen fand sich noch etwas anderes... sein Zauberstab hatte die Reise.... (war es eine gewesen ??)... offenbar auch unbeschadet überstanden. Zaghaft blickte Lucius sich um. Das war definitiv nicht mehr Malfoy Manor... Alles was er sah, waren tanzende Schatten. WO verdammt war er...??


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Jason Isaacs

Weitergabe des Charakters?

Sollte ich mal nicht mehr sein... ja, ist ja ein Buchchara. Kann ich ja insoweit nicht verbieten.

Wenn ja, Weitergabe des Steckbriefes?

Nein, das wiederum nicht.

Zweitchara:

Nymphadora Tonks




Zuletzt von Lucius Malfoy am Di 28 Dez 2010, 19:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lucius Malfoy    Di 07 Dez 2010, 19:51

So huhu *heftig wink*

Ähäm... hust, erstmal sorry, dass es sooo viel geworden ist oO. Und da bei euch ein Sev rumgeistert wie ich gesehen hab – ich hab das mit Sev und dem unbrechbaren Eid wg. Draco mal erwähnt.^^

Ok wg. Lucs Gesinnung gggggggg fands ein bisschen kompliziert iwie. Wenn ihr findet böse wäre besser...einfach sagen. Obwohl ich finde, dass er so mega-evil irgendwie nicht mehr ist. am Ende – er macht sich ja nur Sorgen um Draco und Voldi ist ihm total egal. achselzuck

Hab die Ereignisse in den Büchern so ungefähr bis Teil 6 berücksichtigt. Hoff ist ok. Wenn nicht – einfach sagen. Und hmmm kp, wie wirs jetzt machen – also wie Luc u. Sev zueinanderstehen – müssten man vll noch klären. Kann ich dann ggf. noch iwo ergänzen.

LG, Luc
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BeitragThema: Re: Lucius Malfoy    Di 07 Dez 2010, 21:45

Ich muss zugeben, dass ich die Vorgeschichte nur überflogen habe Smile ... Das wird lustig, weil Snape aus einer anderen Zeit kommt - was bei diesem Planeten ja möglich ist. Sev hat Dumbi noch gar nicht umgebracht, in seiner Welt. Das könnte zu interessanten Begegnungen führen.

Jedenfalls angenommen Smile

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